Ideenfundus
Home

 

Home

Ideen Ideen Ideen

Copyright: Petra Taint c/o TAIKET


"Lilith"


Lilith ist ein weibliches Kunstwesen, ein Partygirl, aus dem Nichts. Eines Tages taucht sie auf der Party des Grafikers Jens auf. Alle anwesenden Männer sind fasziniert von ihr und ihrem künstlichen Aussehen. Die Frauen finden sie höchst suspekt, was Lilith allerdings egal ist. Sie redet nicht mit Frauen.

Jens ist besonders fasziniert von Lilith. Sie verbringen die Nacht zusammen und von da an ist Jens Lilith hoffnungslos verfallen. Doch sie verbringt niemals mehr als eine Nacht mit einem Mann - und Jens leidet sehr darunter, dass sie seine Gefühle nicht erwidert. Ab jetzt ist er nur noch damit beschäftigt, hinter Liliths Geheimnis zu kommen.

Lilith besucht Partys, trifft Männer, nimmt sie mit zu sich oder geht zu ihnen - aber immer nur einmal. Jens wird fast wahnsinnig, da er kaum etwas über Liliths Herkunft, ihre Lebensumstände usw. herausfinden kann. Was er jedoch sehr schnell herausfindet ist, dass einige der Männer, mit denen Lilith eine Nacht verbracht hat, spurlos verschwunden sind.

Als es Jens endlich gelingt, einen Schlüssel für Liliths Wohnung zu bekommen und sich Zugang zu dieser zu verschaffen, ist er fest davon überzeugt, das Rätsel Liliths und der verschwundenen Männer endlich lösen zu können. Doch die Wohnung ist verlassen. Lilith hat offenbar nur einen Koffer gepackt und ist weitergezogen. Im Badezimmer findet Jens eine Packung Haarfarbe - rot, wie Liliths flammender Haarschopf. Versonnen fängt er an, die Farbe anzurühren und sich auf seine Haare zu streichen. Er scheint sich in ihrer verlassenen Wohnung wohl zu fühlen ...

2.)

"
Porentief rein" 

Eine junge Frau, Lisa, ändert ihr Leben. Ihre langjährige Beziehung ist in die Brüche gegangen. Daraufhin hat sie ihr Heimatdorf verlassen und ist in eine Großstadt gezogen. Sie hat sich einen Job gesucht und ist in ein anonymes Mietshaus gezogen. Alles ist anders, als sie es bisher gewohnt ist. Sie hat massive Schwierigkeiten, sich mit der neuen Lebenssituation anzufreunden. Lange Telefonate mit ihrer Schwester, die nach wie vor im Heimatdorf lebt, sind der einzige Halt, den sie noch hat.

Lisa wird von Heimweh und zunehmend von Ängsten geplagt. Besonders ängstigt sie der Waschkeller des Mietshauses, den sie regelmäßig, fast zwanghaft aufsucht. Sie hat Probleme, die Maschinen richtig zu bedienen, findet nirgends Gebrauchsanweisungen, Hinweisschilder o.ä. Von Mal zu Mal wird die Situation unheimlicher und beängstigender. Lisas Wäsche verschwindet, sie findet anonyme Zettel und schließlich sogar Blut auf dem Boden.

Immer panischer, doch gleichzeitig wie magisch angezogen, nähert sie sich von Mal zu Mal einen Schritt mehr der Tür am Ende des Raumes. Als sie diese Tür schließlich öffnet, findet sie lediglich eine Abstellkammer, wo verlorengegangene Wäsche (auch ihre verbeulten Bügel-BHs) aufbewahrt wird und die Regeln zur Nutzung des Waschkellers mit roter Farbe auf ein Mitteilungsbrett geschrieben stehen. Es sind die Regeln und Gebrauchsanweisungen, die sie zu Anfang gesucht hat.

3.)

"Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit" 

Tom (38) und Theo (32) sind ein schwules Paar. Die beiden leben ihre Homosexualität offen, aber nicht offensiv. Beide sind Raucher. Sie sind finanziell gut gestellt: Tom ist Architekt, Theo hat einen eigenen Frisiersalon. Um ihre Beziehung zu festigen, kaufen sie gemeinsam eine Eigentumswohnung in einem Neubau.

In der Wohnung über ihnen wohnt eine ältere, allein stehende Dame, Anneliese Märtz (58). Frau Märtz ist Nichtraucherin und leidet unter einer eingebildeten Rauchallergie. Sie fühlt sich durch den Rauch, der aus den Fenstern von Tom und Theos Wohnung zu ihr hochzieht belästigt. Deshalb nimmt sie mit den beiden Kontakt auf, um sie - vorerst sehr nett und höflich - zu bitten, die "Lüftungszeiten" mit ihr abzusprechen.

Die beiden legen Wert auf gute Nachbarschaft, finden die ältere Dame auch anfangs sehr nett und gehen auf ihr Anliegen ein. Doch Frau Märtz wird in ihren Forderungen schnell immer unverschämter. Erst beim Lüften, dann auch bei der Balkonbegrünung und -benutzung des Paares will sie mitreden. Sie versucht schließlich, die beiden immer mehr zu kontrollieren und auf deren gesamtes Leben Einfluss zu nehmen. Auch durch freundschaftliche Gespräche ist sie nicht mehr zurückzuhalten.

Als die Situation eskaliert, kommt es auf dem Balkon von Frau Märtz zum Streit und - der an sich sehr sanfte und freundliche - Theo stößt die aufdringliche Nachbarin von ihrem Balkon.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: 089/6606 7708