„Übers
Wasser gehen“
Tagesausflug zum
zugefrorenen Königsee am 2. Februar 2006
Anreise mit dem Zug von
Regensburg ab 7.45 Uhr über Landshut, Freilassing und
Berchtesgarden. Bustransfer zum Parkplatz
Jennerbahntalstation im Ort Königsee.
Fußwanderung über das Eis bei idealen Schneebedingungen und
herrlichen
Sonnenschein, leichten Minusgraden vorbei am Malerwinkel,
an den Eiszapfen des Königsbachwasserfalles, steilen Wänden
der berüchtigten Ostwand des Watzmannmassives (2713 m) über
ca. sieben Km bis zum alten Wallfahrtsort
„ St. Bartholomä“.
Kurzer Brotzeitaufenthalt im sonnigen Garten bei vollem
Betrieb im historischen Gasthaus St.Bartholomä“,
früher ein kleines Jagdschloß, Inhaber Familie Pfnür. Ein
Gast neben uns bemerkte im allgäuerischen Dialekt:
„Der Wirt hatt ganz rote Händ, und zwar vom Einnahmen
zählen“.
Auf der angrenzenden Wiese war stinkende Grassilage als
Futter für die Wildtiere ausgelegt. Die Wildfütterung
konnten wir aber aus zeitlichen Gründen nicht abwarten.
Anschließend besuchten wir noch kurzweilig die bereits im
Jahre 1134 eingeweihte, ursprünglich gotische
Wallfahrtkirche „ Basilica Chunigesee“.
Rückwanderung über den zugefrorenen See (max.Seetiefe 240m)
bei bereits eintretenden Schatten in gemüdlichen eineinhalb
Stunden bis zur Schiffsanlegestelle der staatlichen
Schifffahrt an der Uferpromenade des Ortes Königsee. Zum
Ausklang Kaffeetrinken an der Geschäftsstraße mit Blick,
auf den von der Sonne vergoldenen Gipfel des Jenners.
Rückfahrt mit dem Bus der RVO bis zum Bf Berchtesgarden.
Heimreise über Freilassing, Landshut bis Regensburg.
Ankunft in Viehhausen um 11 Uhr Nachts.
Nachdem ,statistisch gesehen, der Königsee nur alle neun
bis zehn Jahre zugefroren und begehbar ist, war der Ausflug
ein einmaliges Erlebnis, dass jeden
Naturfreund zu empfehlen
ist.