Angelika, Angelika
von Frank Wairer
Soll ich von Angelika was singen,
würde das wie offene Fenster klingen.
Wie kühles Sonnenwetter mit Wind,
weil alle Sinne weit geöffnet sind.
Und auch nach dem Rauch von
Tabak. Da pack ich gleich ein
unverwechselbares Angelika-Palme-wahres Thema an.
Ref. Angelika, Angelika,
man lebt sich durch,
und Jahr um Jahr
wird die Strecke hinter einem
in den Beinen schwer und schwerer.
So als wär der nächste Schritt am Besten mit
Bedacht gemacht, gib acht.
Doch spürst du plötzlich Reiselust,
dann weißt du, dass du schleunigst reisen musst.
Und ich sänge von einem kleinen Hund,
weiße Locken, weiße Augen jetzt
und ohne Licht. Er weicht nicht
von ihrer Seite. Beide seh ich öfters laufen:
lange Leine, lange Beine
zwischen Haus und Dächern
auf den grünen Flächen alle zwei.
Auf dem Weg zum Audi A3.
Ref. Angelika ...
Soll ich dir Angelika besingen,
würde es wie Türenklingeln klingen.
Denn gegen Mittag geht die Bürotür,
herein kommt ein Sohn und Motorradfahrer
oder eine schöne Tochter ihrer schönen Mutter.
Das vererbt sich manchmal wunderbar.
Und da fehlen mir Worte jetzt und diese Strophe endet jetzt ...
Ref. 50 Jahr, Angelika,
du wunderst dich,
was alles war.
Wir wünschen dir ein Sofa unter Palmen,
wo du munter qualmen
und den nächsten Schritt am besten mit
Bedacht bedenken kannst.
Und wird dir dabei einmal Angst,
weißt du, dass du einfach sitzen bleiben kannst.
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