Erde

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Foto von Apollo 17/NASA
Bildquelle NASA
Unsere sehr gefährtete Atmosphäre,
ein schmales Band schützt uns vor gefährlichen Strahlen der Sonne, und dem Universum.
Nimmt man
von der Erde alles Wasser,
alle Vegetation
und die Atmosphäre weg
dann schaut unsere Erde nicht mehr Rund, sonder wie eine Kartoffel aus!


Dieses Radarhöhenprofil zeigt recht gut die Deformationen einiger Einschläge
in der Entstehungs
Geschichte der Erde
Erde ohne Wassr und Lufthülle Bildquelle/NASA
Erde:
Durchmesser 12 500 Kilometer
Umlaufzeit 365 Tage
Eigenrotation 24 Stunden
Temperatur +60 bis -80 Grad Celesius
Enfernungvon der Sonne:
149 500 000 Millionen Kilometer


Die Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn bzw. Ekliptik beträgt  23°
  • Winter auf der Nordhalbkugel, ist gleich zeitig Sommer auf der Südhalbkugel.
  • Die Umdrehung der Erde um die Sonne ist zusammen mit der Neigung der Erdachse für die Jahreszeiten verantwortlich.
  • Die Erde hat wegen der Strömungen im Erdinneren ein Magnetfeld, das als Magnetosphäre weit in den Weltraum  reicht. Und die Erde von der tödlichen Strahlung der Sonne schützt.



  • Unsere Erde ist einzigartig in der Galaxies,
    Und Sie ist schützenswert, denn Sie gibt´s nur Einmal bis jetzt!


    Tag und Nacht ergeben sich durch die Rotation der Erde um die eigene Achse.
    Die Tageslänge, also die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, variiert im Lauf eines Jahres.
    Je nachdem, in welchem Einfallswinkel die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn die Erdoberfläche erreicht, ergeben sich die unterschiedlich lange Tag und Nachtstunden.
    Das Magnetfeld der Erde hat am Nordpol und Südpol ein Magnetfeldlinienloch, das ist für die schönen Polarlichter verantwortlich, denn hier können Ungehindert Plasmaströme von der Sonne in die Hochatmosphäre gelangen und Chemische Reaktionen auslösen, die dann die Leuchterscheinungen  erzeugen
    Nach dem ersten keplerschen Gesetz umkreist die Erde die Sonne auf einer elliptischen Bahn, die Sonne befindet sich in einem der Brennpunkte der Ellipse. Der sonnenfernste Punkt der Umlaufbahn, das Aphel, und der sonnennächste Punkt, das Perihel, sind die beiden Endpunkte der Hauptachse der Ellipse.
    Der Mittelwert des Aphel- und Perihelabstandes ist die große Halbachse der Ellipse und beträgt etwa 149,6 Mio. km. Ursprünglich wurde dieser Abstand der Definition der Astronomischen Einheit (AE) zugrunde gelegt, die als astronomische Längeneinheit hauptsächlich für Entfernungsangaben innerhalb des Sonnensystems verwendet wird.


    Das Perihel liegt bei 0,983 AE (147,1 Mio. km) und das Aphel bei 1,017 AE (152,1 Mio. km).
    Die Exzentrizität der Ellipse beträgt also 0,0167.
    Der Perihel-Durchgang erfolgt um den 3. Januar und der
    Aphel-Durchgang um den 5. Juli.


    Für einen Sonnenumlauf benötigt die Erde 365 Tage, 6 Stunden, 9 Minuten und 9,54 Sekunden; diese Zeitspanne wird auch als siderisches Jahr bezeichnet.
    Das siderische Jahr ist 20 Minuten und 24 Sekunden länger als das tropische Jahr, das die Basis für das bürgerliche Jahr der Kalenderrechnung bildet. Die Bahngeschwindigkeit beträgt im Mittel 29,78 km/s,
    im Perihel 30,29 km/s
    und im Aphel 29,29 km/s; somit legt der Planet eine Strecke von der Größe seines Durchmessers in gut sieben Minuten zurück.


    Zur inneren Nachbarbahn der Venus hat die Erdbahn einen mittleren Abstand von 0,28 AE (41,44 Mio. km) und bis zur äußeren Nachbarbahn des Mars sind es im Mittel 0,52 AE (78,32 Mio. km).


    Der Umlaufsinn der Erde ist rechtläufig, das heißt, dass sie sich entsprechend der Regel der Drehrichtung im Sonnensystem vom Nordpol der Erdbahnebene aus gesehen dem Uhrzeigersinn entgegengesetzt um die Sonne bewegt.


    Die Bahnebene der Erde wird Ekliptik genannt. Die Ekliptik ist um gut 7° gegen die Äquatorebene der Sonne geneigt.
    Der Nordpol der Sonne ist der Erde am stärksten gegen Anfang September zugewandt, der solare Südpol wiederum gegen Anfang März.
    Nur um den 6. Juni und den 8. Dezember befindet sich die Erde kurz in der Ebene des Sonnenäquators.


    Die Erde rotiert rechtläufig - in Richtung Osten - in 23 Stunden, 56 Minuten und 4,09 Sekunden relativ zu den Fixsternen ein Mal um ihre eigene Achse.
    Analog zum siderischen Jahr wird diese Zeitspanne als ein siderischer Tag bezeichnet.


    Aufgrund der Bahnbewegung der Erde entlang ihrer Umlaufbahn im gleichen Drehsinn und der daraus resultierenden leicht unterschiedlichen Position der Sonne an nacheinander folgenden Tagen ist ein Sonnentag, der als die Zeitspanne zwischen zwei Sonnenhöchstständen (Mittag) definiert ist, etwas größer als ein siderischer Tag und wird nach Definition in 24 Stunden eingeteilt. Die Geschwindigkeit der Kreisbewegung des Erdäquators beträgt 464 m/s bzw. 1670 km/h.


    Durch die Geschwindigkeit der Erdrotation und die dadurch bedingte Fliehkraft ist die Figur der Erde an den Polen geringfügig abgeplattet und dafür gegen ihren Äquator zu einem sogenannten Äquatorwulst verformt.
    Gegenüber einer volumengleichen Kugel ist der Erdradius am Äquator 7 Kilometer größer und der Polradius 14 Kilometer kleiner. Der Durchmesser am Äquator ist etwa 43 km größer als der von Pol zu Pol. Der Gipfel des Chimborazo ist wegen seiner Nähe zum Äquator der Punkt der Erdoberfläche, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist.


    Die Rotationsachse der Erde ist 23°26' gegen die senkrechte Achse der Ekliptik geneigt, dadurch werden die Nord- und die Südhalbkugel der Erde an verschiedenen Punkten ihrer Umlaufbahn um die Sonne unterschiedlich beschienen, was zu den das Klima der Erde prägenden Jahreszeiten führt.
    Die Richtung der Achsneigung fällt für die Nordhalbkugel derzeit in die ekliptikale Länge des Sternbilds Stier. In dieser Richtung steht, von der Erde aus gesehen, am 21. Juni auch die Sonne zur Sommersonnenwende.
    Da die Erde zwei Wochen später ihr Aphel durchläuft, fällt der Sommer auf der Nordhalbkugel in die Zeit ihres sonnenfernen Bahnbereichs.


    Die Gezeitenkräfte des Mondes und der Sonne bewirken am Äquatorwulst der Erde ein Drehmoment, das die Erdachse aufzurichten versucht und zu einer Kreiselbewegung der Rotationsachse führt.
    Ein vollständiger Kegelumlauf dieser lunisolaren Präzession dauert etwa 25.700 bis 25.800 Jahre. Mit diesem Zyklus der Präzession verschieben sich die Jahreszeiten. Der Mond verursacht durch die Präzessionsbewegung seiner eigenen Umlaufbahn mit einer Periode von 18,6 Jahren eine zusätzliche „nickende" Bewegung der Erdachse, die als Nutation bezeichnet wird.
    Der Einfluss des Mondes bewirkt zugleich eine Stabilisierung der Erdachsenneigung, die ohne ihn durch die Anziehungskraft der Planeten bis zu einer Schräglage von 85° taumeln würde.


    Die Gravitation von Mond und Sonne verursacht auf der Erde die Gezeiten. Der Anteil von der Sonne ist dabei etwa halb so groß wie der des Mondes.
    Damit verbunden ist die Gezeitenreibung von Ebbe und Flut der Meere. Diese bremst die Erdrotation und verlängert dadurch gegenwärtig die Tage um etwa 20 Mikrosekunden pro Jahr.
    Die Gezeiten wirken sich auch auf die Landmassen aus, die sich um etwa einen halben Meter heben und senken. Die Rotationsenergie der Erde wird dabei in Wärme umgewandelt.
    Der Drehimpuls wird auf den Mond übertragen, der sich dadurch um etwa vier Zentimeter pro Jahr von der Erde entfernt. Dieser schon lange vermutete Effekt ist seit etwa 1995 durch Laserdistanzmessungen abgesichert. Extrapoliert man diese Abbremsung in die Zukunft, wird auch die Erde einmal dem Mond immer dieselbe Seite zuwenden, wobei ein Tag auf der Erde dann etwa siebenundvierzig Mal so lang wäre wie heute. Damit unterliegt die Erde demselben Effekt, der in der Vergangenheit schon zur gebundenen Rotation (Korotation) des Mondes geführt hat.