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Linkblog
- Freitag: Eine deutsche Obsession · Panik Die größte Gefahr für unseren Wohlstand ist nicht die Inflation selbst, sondern die Angst vor ihr, schreibt Mark Schieritz in einem lesenswerten Buch
CCC: Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand [29c3]
- neopresse: Georg Schramm im Interview: “Gegen Jauch würde ich zur Wahl antreten”
- Herdentrieb: Die Inflationslüge
- Ossietzky: Zwangskollektivierung des privatisierten Ich
- annotazioni.de: Ungleichheit und Krise – zwei aktuelle Wortmeldungen
- [VIDEO] kontext-tv.de: AfriCom: USA treiben Militarisierung Afrikas voran
- [VIDEO] kontext-tv.de: Der Fall Mali: Wie 30 Jahre Neoliberalismus den Boden für den Krieg bereiteten
Paul Krugman: The Story of Our Time – Die Geschichte unserer Zeit
- openpetition.de: Sofortige Rücknahme aller Sanktionen gegen die Arbeitsvermittlerin Inge Hannemann
- Ossietzky: Briefe aus Belgrad
Handelt jetzt! – Der Titel eines von Heiner Flassbeck initiierten Manifestes von fünf Ökonomen aus aller Welt trifft den Nagel auf den Kopf.
Damit wäre die zukünftige Behauptung, man hätte es nicht vorher wissen können, schon mal widerlegt. Aber natürlich nur in Wahrheit. Nicht in der viel wichtigeren Propagandawelt.
Wieder ein Blick auf die uns umstellenden Manipulationen durch Falschinformation, PR, Weglassen usw.
- tp: Tod nach Zwangsräumung
- tagesspiegel: Der deutsche Irrweg · Angela Merkel und Wolfgang Schäuble betreiben einen Wirtschaftsnationalismus wie zu Vorkriegszeiten. Damals endete das in der Großen Depression.
- neues deutschland: Kampfhund gegen Sauerkraut · Thatcher:Germany - 0:1
Anm.: Nationalismen können sich halt nicht nur gut gegenseitig anstacheln, sondern auch gut gegenseitig erspüren und vorhersagen. Deswegen sind ausländische Nationalisten trotzdem keine Linken.
Chinesische Pflegekräfte – das böse Spiel mit dem „Fachkräftemangel“
- flassbeck-economics.de: Zur Lohnrunde 2013 (Teil 4) — Doping durch Dumping
- über 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Sozialstaat reformieren statt abbauen - Arbeitslosigkeit bekämpfen statt Arbeitslose bestrafen (PDF) · Reaktion auf die Agenda 2010, April 2003
Götz Eisenberg: Lackierte Kampfhunde – Der Straßenverkehr als Ventilsitte
- c't: Piraten zeigen BKA wegen Staatstrojaner-Kauf an
StaSi-Dienstleistungen sind neben Waffen eine Boom-Branche.
Zypern – eine hilfreiche Gesamtschau von Heiner Flassbeck (A) – ergänzt um Eindrücke zur traurigen Rolle unserer Medien (B)
- spiegelfechter: „Deutschland“ – ein Rauswurf-Begriff · Zu einer bestimmten Propagandaphrase im Dienste von Hartz-IV von Holdger Platta
Lagerwahlkampf? Keineswegs, wir haben ein Einparteiensystem mit vier Flügeln, meint Oskar Lafontaine in einer lesenswerten Analyse.
- Das Blättchen: Marktwirtschaft ohne Kapitalismus und Sozialismus ohne Planwirtschaft · Im Gespräch mit – Sahra Wagenknecht
- Die Linke im Bundestag: Politik in Zahlen (PDF)
Volker Pispers - Berufsgruppen die diese Welt nicht braucht
- kontext: Wikinger-Wunder · Es geht auch anders: In Island beschirmt der Staat seine Bürger und nicht die Banken. Damit hat sich die Insel, die bankrott war, wieder hochgerappelt. Die "Kochtopf-Revolution" spielte dabei eine entscheidende Rolle. Eine Ortsbegehung.
- RATIONALGALERIE: MERKELS FREUNDINNEN IN UNGARN · Das verstockte Schweigen zum ungarischen Unrecht
Jens Berger: Neoliberale Meinungsmache – die alten, bösen Lieder wollen nicht verstummen
- NYT: Paul Krugman: Minimum Wage Economics
Albrecht Müller - das Interview
- flassbeck-economics.de: „Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich“ – Warum werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht?
- WAZ: Grüne suchen einen Mitarbeiter für vier Euro die Stunde
"Außen Hui, innen Pfui" ist inzwischen leider völlig normal. Ein "soziales" Image zu haben, hindert nicht daran, auf Hartz4-Zwangsarbeiter-Schnäppchenjagd zu gehen und das Lohnbüro zum Sozialamt auszulagern. Ist ja klar: Wenn der Kuchen immer größer wird, muss die Mehrheit, die den Kuchen erarbeitet, relativ und absolut immer weniger davon abbekommen. Das ist zwar hart, aber genau diese Härte ist doch der beste "Beweis" dafür, daß es "alternativlos" und "notwendig" ist. Nur wer fleißig daran glaubt, kommt in den Himmel.
- Capital: Unctad-Chefökonom Flassbeck im Interview
Die GroßeMittelKlasse
ESM 2.0 – Es ist an der Zeit, grundsätzlichere Fragen zu stellen
- flassbeck.de: Der deutsche Einzelhandel: Tote Hose seit 1994 – und warum das allen Agenda 2010-Jubel unmittelbar widerlegt
- taz: Befreiung vom Riesterzwang · ALTERSSICHERUNG Die gesetzliche Rente wurde unter Rot-Grün demontiert. Holger Balodis und Dagmar Hühne zeigen, wer dafür verantwortlich war. Und dass es finanzierbare Alternativen gibt
- Carta: Finanz"markt" – eine Irreführung
Pakt für Wettbewerbsfähigkeit – Merkels Agenda des Schreckens
- hintergrund.de: Noam Chomsky: Die meisten US-Intellektuellen sind moralisch verkommen
- DGB: Lohnkürzungen machen nicht wettbewerbsfähig (PDF)
[…] Die spanische Regierung setzt seit Mitte 2010 zwar rabiate Reformen auf dem Arbeitsmarkt um, kürzt Löhne und Arbeitnehmerrechte. Spanische Exportgüter werden aber nicht billiger. Im Gegenteil – sie verteuern sich zum Teil stark, was auf eine stabile Auslandsnachfrage nach spanischen Waren hinweist. Offensichtlich sind die Güter bereits so wettbewerbsfähig, dass sie sogar höhere Preise erzielen können (siehe Grafik). Die Lohnkürzungen steigern hier also nicht die preisliche „Wettbewerbsfähigkeit“. Sie haben aber ganz andere Effekte. […]
- tp: Crowddenunzianten
- DRadio: Mehr als ein Apologet des kruden Laissez-faire-Kapitalismus · Reinhardt Blomert: "Adam Smiths Reise nach Frankreich oder die Entstehung der Nationalökonomie"
- Harvard Business Manager: Der erfundene Experte
Interview mit Prof. James K. Galbraith – Teil 1
| Rückblick: Einige Links aus 2011 |
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Rentenangst (5 Teile)
Die Renten- und Demografie-Debatte ist ein Paradebeispiel für gelungene Meinungsmache. Jeder Versicherungsvertreter weiß: Angst ist das beste Mittel um Vertragsabschlüsse durchzudrücken. Jeder von Werbeeinnahmen lebende Medienmensch weiß: Angst ist das beste Mittel um Aufmerksamkeit zu produzieren. Deswegen ist die Rentenkampagne der Versicherungswirtschaft ein Selbstläufer, der auch dann noch funktioniert, wenn einige seiner Ex-Protagonisten schon wieder zurückrudern, um ihre wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zu retten. 2 Rentenlügen im Detail:- Lüge 1: Der Rentneranteil steigt plötzlich an. Ein Erwerbstätiger muß immer mehr Rentner durchfüttern.
- Die Wirklichkeit: Der Rentneranteil steigt schon seit 150 Jahren an, aber die Produktivität wächst schneller. Deswegen muß ein Erwerbstätiger immer weniger Lohnanteil für Rentner aufwenden. (Vorausgesetzt, die Lohnentwicklung wird zur Abwechslung wieder an die Produktivitätsentwicklung angekoppelt)
- Lüge 2: Die umlagefinanzierte Rente ist unsicher, aber anlagebasierte Versicherungsprodukte sind krisenfest.
- Die Wirklichkeit: In der bisherigen Geschichte ist immer das genaue Gegenteil passiert. Der zentralstaatlich verordnete Generationenvertrag ist sicherer und effizienter, ob es Einem nun gefällt oder nicht. Die staatliche Rente durch Sozialhilfe zu ersetzen und Steuergelder zur Förderung des Verkaufs von Versicherungsramsch an Besserverdiener zu verbraten ist einfach nur destruktiver Schwachsinn.
„Alle Errungenschaften der Nachkriegszeit stehen zur Disposition“
- spon: Mindestlöhne vernichten Arbeitsplätze — stimmt's?
Erstaunlich sachlich und ideologiefrei.
- fr-online: „Ich wäre glücklich, könnte ich mehr Steuern zahlen“ · Die britische Gesundheitsforscherin Kate Pickett hat ein altes Dogma der Ökonomen geknackt. Sie wies nach, dass zu viel Ungleichheit nicht anspornt zu mehr Leistung, sondern allen schadet — auch den Reichen.
Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbarn
- znet: Die Iran-Sanktionen treffen die Falschen
Unter dem Mantel der Nächstenliebe
Angela Merkel ungeschminkt
Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider – Gegen die marktkonforme Demokratie – für demokratiekonforme Märkte
- stern: Verdammte Mitte (PDF) · Die Mittelschicht soll aufhören, nach oben zu buckeln und nach unten zu treten. Nur so gibt es MEHR GERECHTIGKEIT, meint stern-Autor Arno Luik.
- faz.net: Eine Gesellschaft stürzt ins Bodenlose · Georg Pieper machte sich keine Illusion, als er nach Athen fuhr. Aber was der Traumatherapeut dort sah, hat die schlimmsten Befürchtungen übertroffen: Die griechische Gesellschaft explodiert unter dem Druck der Krise.
- [VIDEO] arte: 740 Park Avenue
- [VIDEO] arte: Afrika - Der ausgeraubte Kontinent
- [AUDIO] Holger ruft an: Bei Steffen (wg. Krise) (4 Stunden 30 Minuten)
- Wirtschaft und Gesellschaft: Clemens Fuest, ein typisch deutscher Ökonom, weil realitätsfremd
The Century Of The Self
- junge Welt: »Für die Völker des Südens hat der dritte Weltkrieg längst begonnen« · Der deutsche Faschismus brauchte sechs Jahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen. Der Neoliberalismus schafft das locker in gut einem Jahr. Ein Gespräch mit Jean Ziegler
- ZEIT ONLINE: Der Tag, an dem Deutschland den Euro verlässt · Was geschieht, wenn Deutschland den Euro aufgibt? Der Ökonom Gustav Horn beschreibt die Tage nach dem Austritt – und Thilo Sarrazin tritt auch auf.
- [AUDIO]
Zwischentöne mit Jens Berger zum Nachhören
Volker Pispers - Vermögenskrise - Schulden,Hehler und Reichtum - Mitternachtsspitzen
- tp: Was Banker, Fernsehpromis und Merkel gemeinsam haben · Thomas Rietzschel über Dilettantismus als Massenphänomen unserer Zeit. Teil 1
- LE MONDE diplomatique: Die falsche Solidarität · Warum das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens nicht aufgeht
- junge Welt: Ausbeutung outgesourct · Edeka und Rewe gliedern in großem Stil Filialen an »Selbständige« aus. Tarifverträge und Mitbestimmung bleiben auf der Strecke
- Spektrum.de: Rezension: Johannes Winterhagen - Abgeschaltet · Was mit der Energiewende auf uns zukommt
- DGB klartext: Deutsche Reformen kein Vorbild für Europa
Billigschrott und Armut als Zukunftsmodell. Wahrscheinlich spekulieren die Mitglieder der Deutschlantology-Sekte auf den Weltuntergang. Das wäre zumindest die freundlichste Theorie...
Altersarmut in einem reichen Land
Heiner Flassbeck: Arbeit im Markt oder Markt für Arbeit?
Einige der leicht nachvollziehbaren Erkentnisse:- Lohndumping-Wettbewerb nützt nicht einmal dem "Gewinner"
- auf dem eigenen Binnenmarkt fällt die Kaufkraft genauso stark wie die Preise
- die Wechselkurse passen sich an (Auslandswährung wird weicher, eigene Währung wird härter), so daß das ganze "Gürtel-enger-schnallen" für die Katz war
- was bei Einheitswährung passiert, kann man in der Eurozone beobachten: Wer eigene Außenhandelsüberschüsse produziert, der produziert gleichzeitig fremde Außenhandelsdefizite. Wer Konsum verweigert, lebt vom Konsum seiner Nachbarn. Das geht nicht nur auf lange Sicht schief, sondern Masseneinkommensabsturzwettlauf ist auch nicht intelligent, sondern so dumm wie Kampftrinken.
- Je mehr Lücken im Lohntarif, um so mehr sinnvoller Wettbewerb (z.B. Innovationswettbewerb) wird durch Lohndumping-Wettbewerb verdrängt. Starke Lohnpolitik ist eine Voraussetzung für Wettbewerb.
- tp: Die Geldelite verselbständigt sich · Der Soziologe Hans-Jürgen Krysmanski über die Reichen und Mächtigen dieser Welt
- [VIDEO] SF Sternstunde Philosophie: Noam Chomsky – Wissenschaftler und Rebell
- [AUDIO] Deutschlandradio Kultur: Produktivität schlägt Demografie · Was in der Rentendebatte bewusst verschleiert wird · Von Gerd Bosbach · Mit nackten Bevölkerungszahlen für die nächsten 50 Jahre wird Angst gemacht. Man leitet daraus ein sinkendes Rentenniveau ab und begründet die Notwendigkeit privater Rente. Doch die ständige Demografie-Leier hat einen Rechenfehler.
Hinweise des Tages vom 26. Januar 2012, Punkt 13: 53 Zeitungszusteller werden entlassen – „Moralischer Verfall der Süddeutschen Zeitung“
- [VIDEO] tele-akademie: Arm und reich in Deutschland
- tp: Wird durch Steuersenkungen das Wirtschaftswachstum gefördert?
Albrecht Müller: Armut im Alter – Schicksal oder gesellschaftliches Versagen? Absicht! Und weitgehend vermeidbar.
- Lars Schall: Die zerstörende Gesellschaft: Wirtschaftslehre von heute · Die Höhe des Schadens, der den Ländern rund um den Globus durch schlechte Wirtschaftspolitik auferlegt wird, findet Dean Baker, der Leiter des Center for Economic and Policy Research, erstaunlich. Dabei, so schreibt er, wäre zumindest die kurzfristige Lösung recht einfach.
- tagesanzeiger.ch: «Die Euroländer müssen sich trennen» · Für Heiner Flassbeck ist der Euro nicht mehr zu retten. Aus Sorge um die politische Integration empfiehlt der UNO-Ökonom den Ausstieg aus der Währungsunion.
Unter friedlichen Nachbarn bietet eine Einheitswährung nur Vorteile. Aber mit einer eigenen Währung kann man sich besser gegen gefährliche Verrückte wehren. Daß Widerstand gegen die gefährlichen deutschen Irrlehren ausbleibt, muss Flassbeck als Wissenschaftler akzeptieren, um realisierbare Vorschläge anbieten zu können.
Albrecht Müller: „Lügenpack!“ – Ist das Skandieren dieses Vorwurfs zu viel des Guten?
- german-foreign-policy.com: Nur Missverständnisse
Daß die Erde eine Scheibe ist hätte man auch einfach nur der Wirklichkeit besser erklären müssen...
Götz Eisenberg: Aus Verzweiflung erbrüteter Sprengstoff
Jens Berger: Die Euro-Krise, die EZB, die LINKE und das liebe Geld
Fantasy Man The Dream Tiger
So bekloppt, daß es schon wieder Kult ist. Noel Fielding spielt übrigens auch "Richmond" in der Serie "The IT Crowd".
- BdWi: Trendsetter Bertelsmann · 24.09.2012: Sarrazinismus als Syndrom der deutschen Gegenwartsgesellschaft
- Der Postillon: Steinbrück bereit, hohe Nebeneinkünfte gegen ein Honorar von 20.000 Euro zu erklären
Die Schattenseite des Wohlstands
- taz: Seekrank unter Deck · „Bankenschreck“ Steinbrück ist selbst für die Misere verantwortlich · Kommentar von Jens Berger
Jens Berger: Wenn Theorie und Realität einfach nicht zusammenfinden wollen
Gregor Gysi, DIE LINKE: Reichtum umFAIRteilen - in Deutschland und Europa
- [MUSIK]
Pelican - Autumn Into Summer Live in London
Eine der wenigen Bands, die live NOCH BESSER klingen als im Studio!
- [AUDIO] DRadio: Mythen der Krise · Heiner Flassbecks Thesen zu den tatsächlichen Gründen der Eurokrise
Wir leben nicht über, sondern unter unseren Verhältnissen, sagt der Chef-Volkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung, Heiner Flassbeck. Sparen sei ein dumme Idee.
- http://en.wikiquote.org/wiki/George_Carlin
[…] The upper class keeps all of the money, pays none of the taxes. The middle class pays all of the taxes, does all of the work. The poor are there just to scare the shit out of the middle class. […]
- [MUSIK]
Pelican : "City of Echoes"
Wolfgang Lieb: IMK: Polarisierung von Einkommen destabilisiert die Wirtschaft
- Hintergrund: „Den Prolls die Fresse polieren“ · Der Hass auf die Arbeiterklasse hat Hochkonjunktur
Albrecht Müller: Warum und wie der Sozialstaat ins Gerede kam
Albrecht Müller: „Wachstumswahn, Wachstumszwang, Postwachstumsgesellschaft — eine irrelevante und in die Irre leitende Debatte“
Volker Pispers erklärt das marode, deutsche Rentensystem
- [VIDEO] Robert Misik: Länger arbeiten! Für noch weniger Geld! YEAH! · Warum Sie, werte Zuseher, Mitschuld an der Euro-Krise haben
- taz: Vorbild Island · Kommentar von Jens Berger
Häufig gestellte Fragen: Welche Ziele verfolgt Bertelsmann in der Hochschulpolitik?
Demokratie=Unfreiheit, Diktatur=Freiheit.
- Michalis Pantelouris: Fakten, Fakten, Fakten … oder wie heißen diese Stimmen in meinem Kopf?
Die Griechen liefern haargenau deshalb so schlechte Wirtschafts- und Haushaltsdaten, weil sie unserem deutschen Spardiktat gehorcht haben. Die Folgen des Gehorsams werden dann von den deutschen Massenmedien in einen Beweis für mangelnden Gehorsam umgedichtet, weil das Sparen in der Medienwelt und in der wirklichen Welt genau entgegengesetzt wirkt.
Somit werden die Griechen für die Folgen der Gehorsamkeit beschimpft, weil die Deutschen die Krisenursachen nach wie vor für die Krisenlösung halten. Welcome to the Church of Deutschlantology!
- junge Welt: Netzwerk des Verbrechens · Vorabdruck. »Die Gauklerin. Der Fall Timoschenko« Von Frank Schumann
Die ehemalige Regierungschefin der Ukraine, Julia Timoschenko (51), wurde 2011 zu sieben Jahren Haft verurteilt – wegen der gleichen Delikte, deretwegen Timoschenkos Protegé Pawlo Lasarenko, 1996/97 Ministerpräsident der Ukraine, in den USA neun Jahre bekam: nämlich wegen Geldwäsche, Korruption und Amtsmißbrauch. Nun steht eine weitere Klage ins Haus: Beihilfe zum Mord. Über Timoschenkos Konten sollen jene Millionen geflossen sein, mit der eine elfköpfige Bande bezahlt wurde, die 1996 in Donezk einen politischen Konkurrenten aus dem Weg räumte.
- Tante Jolesch: Die Armen sind schuld an der Krise · „Die Armen sind schuld an der Krise“. So plump formuliert es keiner der neoliberalen „Experten“ und Propheten.
Verwendet wird in diesen Kreisen das vornehmere Mantra „Der Sozialstaat ist unbezahlbar“. Seine Kosten und die Sozialquote seien zu hoch und daher käme die wachsende Staatsverschuldung, und das sei die wahre Ursache der aktuellen Krise. Beweise liefern die Vertreter dieser Ansicht keine. Und das hat seinen Grund.
- [MUSIK] Chrome Canyon: Generations
Heiner Flassbeck hat die Hoffnung auf die wirtschaftspolitische Vernunft der deutschen Seite verloren und empfiehlt die Scheidung der Euro-Partner
- Feynsinn: Abrechnung mit Schröder
Hinweise des Tages 20.8., Punkt 17: Mit zweierlei Maß – Über den medialen Umgang mit Pussy Riot und Assange
- [VIDEO] kontext-tv: Rede von Heiner Flassbeck am 1.8. in Mainz: Was in Deutschland nicht gesagt werden darf
- [VIDEO] kontext-tv: Wie die Regierung Merkel die Eurokrise verschärft · Gäste: Heiner Flassbeck, Chefökonom der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf
- Wirtschaft und Gesellschaft: Eurokrise: “Die politische Kultur ist ins Unterirdische abgeglitten.” – Im Gespräch mit Heiner Flassbeck
- Wirtschaft und Gesellschaft: Demographischer Wandel und Generationengerechtigkeit – Seichte Modebegriffe mit knallharter Botschaft – Ein Gastbeitrag von Christian Christen
- [MUSIK]
Scion Rock Fest: Pelican "Strung Up From the Sky"
- Das Blättchen: „Die Reichen kaufen sich das System.“ · Im Gespräch – mit Heiner Flassbeck
- ad sinistram: De auditu
- german-foreign-policy: Wertanlage Ackerland
„Sparzwang“ in Zeiten des Nullzinses?
Das Märchen von der Geldvernichtung
- tp: Flüchtiges, anstrengungsloses Denken führt zu einer politisch konservativen Einstellung
- FTD: Griechenland ist viel weiter, als die Deutschen denken
Die Leserkommentare der BILD-Jünger sind deprimierend. Niedere Instinkte haben eben doch ein größeres Mobilisierungspotenzial als langweilige Logik. Lieber Zusammenbruch als auf Verzichtismus verzichten!
- Spiegel online: Kretschmann will 11.600 Lehrer-Stellen streichen
Um keine Schulden zu haben sollen zukünftige Generationen keine Bildung haben. Die Situation in Deutschland mal grob überschlagen: Staatsschulden 20.000€ pro Kopf, Privatvermögen 200.000€ pro Kopf. Von Denen, bei denen das ganze Geld am Ende immer kleben bleibt, soll der Staat weder Steuern noch Kredite nehmen, und darüberhinaus auch kein Geld nachdrucken. Mit anderen Worten: Die Volkswirtschaft wird absichtlich vernichtet. Her mit der Steinzeit!
- german-foreign-policy.com: Profithunger
Ohne Hunger kein Profit.
Darf man Begriffe benutzen, die bisher der Beschreibung der Verhältnisse in der Nazizeit vorbehalten waren?
IT Crowd Moss playing joke on Roy
The IT Crowd - This, Jen, is the internet
Best scenes IT crowd
- Querschüsse: Deutschland: schwache Einzelhandelsumsätze
- FTD: Burkhart Braunbehrens - Der Kriegserklärer · Als erster Gesellschafter des Panzerherstellers Krauss-Maffei Wegmann kritisiert der Maler ein Waffengeschäft mit Saudi-Arabien. Darauf fliegt er aus dem Beirat.
- Ärzte Zeitung: Depressive Arme, ausgebrannte Reiche · Deutschland wird nicht nur dicker - auch die Zahl psychicher Erkrankungen nimmt weiter zu. Die DEGS-Studie zeigt: Treffen kann es jeden, je nach Einkommen unterscheiden sich allerdings die Symptome.
Daß die teure Förderung von Ungleichheit nur negative Folgen nach sich zieht, ist eine Binsenweisheit. Aber genau das ist die wirkungsmächtigste Rechtfertigung: No Pain, No Gain. Was wehtut, wird schon irgendwie richtig sein. Und der Arme wird schon irgendwie selbst schuld sein. »Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus« heißt das Hauptwerk von Max Weber, und das ist leider sehr aktuell.
- Das Blättchen: Gespräch mit Egon Bahr
Eine Anregung: Übernehmen Sie nicht den Sprachgebrauch und die Legenden der herrschenden Lehre. Beispiel: Sparen, Sparkurs, …
- Freitag: „Vielleicht hat Occupy schon heute mehr erreicht als die 68er“ · Der Neoliberalismus ist noch immer sehr mächtig, aber schon lange nicht mehr erfolgreich. Warum, erklärt der britische Soziologe Colin Crouch
Je mehr die falschen Prediger die Wirtschaft in Schieflage bringen, um so mehr Leute beginnen, sich für Wirtschaft zu interessieren - und um so mehr Leute kleben den falschen Predigern an den Lippen. Mißerfolg als Grundlage des Erfolgs.
Es sei denn, man will die Leute mal auf die Wahrheit hinweisen: Dann blocken sie ab und entdecken plötzlich doch eine gesunde Skepsis gegenüber den Wirtschaftswissenschaften. Der Deutsche will einfach verarscht werden. Nur wer sich konsequent belügen und betrügen und auf Sündenböcke hetzen und zum wirtschaftlichen Selbstmordattentäter machen läßt, kommt in den Deutschen Himmel. Da gibt's ja bekanntlich auch die meisten Jungfrauen.
Spanien und die Brandstifter — eine hausgemachte Krise[…] Es gibt somit keine rationale (ökonomisch fundierte) Erklärung dafür, warum ausgerechnet Spanien kein großes Vertrauen an den Finanzmärkten genießt. Das Land am Ebro steht in allen Disziplinen besser da als Großbritannien und muss dennoch – anders als Großbritannien – für seine Staatsanleihen einen signifikant höheren Risikoaufschlag bedienen. Hier zeigt sich vielmehr, dass die Eurozone einen grundlegenden Konstruktionsfehler hat. Ist ein Land erst einmal im Visier der Finanzmärkte, kommt es schnell zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung aus zu hohen Risikoaufschlägen und ernsthaften Refinanzierungsproblemen. […]
- fr-online: Eliten sind Teil des Problems · Der Bielefelder Soziologe und Konfliktforscher Wilhelm Heitmeyer über Leben in der Krise als Dauerzustand, die Abschaffung von Kindheit und Jugend und seine Skepsis gegenüber den Stimmungs-Patrioten bei der Fußball-Europameisterschaft.
Mit "Nützlichkeit, Verwertbarkeit und Effizienz von Personen und Gruppen" ist die Nützlichkeit, Verwertbarkeit und Effizienz aus Sicht der Koordinatorenklasse gemeint. Nicht der fleißigere Arbeiter bekommt den Job, sondern der kontraproduktiven Überwachungs- und Bürokratie-Orgien gegenüber aufgeschlossenere, also weniger produktive Arbeiter bekommt den Job. Genau das, was als Beleg der Ineffizienz der sozialistischen Planwirtschaft galt, gilt jetzt als besonders effizient.
- jW: »Deutschland hat gewaltiges Aufholpotential« · Bruttolöhne sind viel zu niedrig – im Vergleich zu anderen Ländern in zehn Jahren 18 Prozent verloren. Ein Gespräch mit Jens Berger
Meinungsmache bestimmt auch über Image von Personen und Karrieren — bei Bartsch sehr ähnlich wie bei Steinbrück
Selbstmord als die dauerhafte Lösung hausgemachter Probleme
- RegJo SN: Ein Wettrennen zur Müllkippe · Deutschland — eine intellektuelle Insel? Was hierzulande niemand wahrhaben will oder erkennt, wird jenseits der deutschen Grenzen intensiv diskutiert: die deutsche Mit-Verantwortung für die ursächlichen Probleme der Euro-Zone.
- Freitag: Die unsichtbare Faust des Marktes
Das literarische Werk Dieter Wellershoffs
Die Wachhunde der Machtelite: Noam Chomskys Kritik der Intellektuellen
- Schramm fordert Mindestlohn
- ARD: Ein Tod aus Verzweiflung - Bayerns gnadenlose Asylpolitik
Vielleicht sollte man Bayern boykottieren.
- Blätter: Der Rating-Komplex
Die Privatisierungswelle im Krankenhaussektor nimmt erneut Fahrt auf
- Economist: Der gefährlichste Mann Europas (gekürzte deutsche Übersetzung)
Bundesfinanzminister Lafontaine wurde seinerzeit von den Finanzkonzernlenkern und den Medienbesitzern vorgeworfen, das Richtige tun zu wollen (unter der Grundannahme, das Richtige sei das Falsche). Immerhin: durch die Finanzkrise etwas nachdenklich geworden, wirft der Economist Hollande "nur" vor, das Richtige aus den falschen Gründen und in zu großem Umfang tun zu wollen. Was sich nicht geändert hat, und zeigt, wie krude die neoliberale Ideologie nach wie vor ist: Schulen und Lehrer werden als "Feind" der "Wirtschaft" aufgefasst. Und der Mittelstand ist wahrscheinlich auch immer noch der böse "Feind" des "Unternehmertums". Die Realwirtschaft ist die Bedrohung, das subjektive Wohlergehen der Besitzer des Planeten ist Sinn und Zweck des Universums.
Götz Eisenberg: Amok in Erfurt: Teil 1/3 · Teil 2/3 · Teil 3/3[…] Mit großem medialem und propagandistischen Aufwand soll verhindert werden, dass jene angeblich ehernen Gesetze, deren perfekte Grausamkeit man uns gegenüber als ein Naturfaktum darstellt, den Menschen plötzlich gestehen würden, dass sie sie ja selbst gemacht haben und also auch verändern können. […]
Funktioniert Politik wie Wikipedia?
- Deutschlandradio: Der ökonomische Putsch · oder: Was hinter den Finanzkrisen steckt
Helmut Schleich - Fernsehen
Häufig gestellte Fragen: Was ist angesichts der hohen Staatsschulden am Fiskalpakt so falsch?
Stefan Waghubinger - Anpassungsfaehig ?
Häufig gestellte Fragen: Was hat es mit der Spreizung der Vermögensschere und der Steigerung der Kapitaleinkommen auf sich?
Wege aus der Euro-Krise - Prof. Dr. H. Flassbeck
Häufig gestellte Fragen: Was ist an Merkels Politik zur Bewältigung der Euro-Krise so falsch?
- Spiegel: Psychologie: Mensch, was für ein Irrtum!
Erich Fromm-Preis für Georg Schramm: Preisverleihung und der Preisträger mit „Nach uns kommt keine Sintflut“ als Video
dctp: Interview Oberstleutnant Sanftleben
- tp: Plebejer müssen draußen bleiben · Studie weist hohe soziale Auslese bei Journalistenschulen nach
- [MUSIK]
Pelican "Dead Between the Walls" (Live @ the Casbah)
- [MUSIK]
Pelican - March Into The Sea Live in London
- [MUSIK]
Pelican - Last Day Of Winter (Live)
- [VIDEO] ARD: Ein Tod aus Verzweiflung - Bayerns gnadenlose Asylpolitik
- taz: Rette sich, wer kann · Zu Besuch beim Soziologen Wilhelm Heitmeyer
[…] Eine weitere Überraschung bei den Einstellungsmustern haben wir in Bezug auf die Geschlechterfrage erlebt. Dass nämlich - und das ist ein stabiles Ergebnis - bei Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Frauen höhere Werte haben als Männer. Es ist ein unliebsames Ergebnis, und wir dachten bei der ersten Erhebung immer noch, hoffentlich haben wir da keinen Fehler begangen. Aber es hat sich stets wiederholt. Und auch bei der Altersfrage, da gibt es einen wirklich sensiblen Punkt, dass wir es sozusagen mit einem ‚schiefen U‘ zu tun haben, über das Altersspektrum. Zwar sind bei den Jungen solche Abwertungen schon sehr vorhanden, aber bei den Älteren, bei meiner Altersklasse über 60, da liegen die Abwertungen von schwachen Klassen noch deutlich höher! Das war überraschend. Aber die Gesellschaft reagiert ja erst dann, wenn sich diese Ideologien von Ungleichwertigkeit mit Gewalt verbinden, und die üben natürlich die Jungen aus. Die jungen Männer vor allem. Während sich um die Einstellungsmuster der Alten, die sie hinter ihren privaten Gardinen pflegen, im Freundeskreis oder in den Vereinen usw., kein Mensch kümmert. […]
- taz: Immer Ärger mit der Geschichte · Griechenland bringt Politiker an den Rand ihres Wissens
Das Riester-Dilemma - Die Riester-Lüge - ARD Reportage 09.01.2012
- [VIDEO] ORF: CLUB 2 vom 22.2.2012: Griechenland: Pleite trotz Milliardenhilfe?
Im Gegensatz zu deutschen Polit-Talkshows geht's hier nicht nur um Stammtischparolen, sondern zusätzlich auch teilweise um die wirkliche Welt.
- [MUSIK]
PELICAN Spaceship broken-parts needed10-10-06
- [MUSIK]
Pelican - Winds with Limbs
- [MUSIK]
Pelican "Drought" @ The Troubadour 10-30-2010
- SciLogs: Der „böse Gauck“ und das Netz
Kritik an der Kritik an der Kritik an Gauck. Mit kritischen Leserkommentaren.
- [MUSIK]
Pelican - "Sirius"
- [MUSIK]
Pelican "Far From Fields" (Live @ Golden State Hall)
- [MUSIK]
Pelican "City of Echoes" (Live @ Velvet Jones)
- [MUSIK]
Pelican "Lost in the Headlights" (Live @ the Casbah)
- [MUSIK]
Pelican - Bliss In Concrete (live 10-1-2006)
Christoph Butterwegge: Die neue Wohnungsnot
- Zeit: Die wahren Gründe für die Sparpolitik
- WDR5: Was tun mit Griechenland? · Interview mit Heiner Flassbeck, Chef-Ökonom der Welthandels- und Entwicklungskonferenz der UN (UNCTAD)
Anderen zu schaden ist dem Deutschen so wichtig, daß er dafür mit Vergnügen sich selbst schadet. Kein Wunder daß die Griechen uns gefährlichen Irren nicht über den Weg trauen.
„Die Verarmung des Staates als strategischer Hebel“
Die aktuelle sowie frühere Bundesregierungen nehmen also nicht aus Versehen sondern mit Absicht von der Oberschicht Kredite statt Steuern.
- Die letzten Sozialdemokraten in der SPD: War Rudolf Dreßler, einer der letzten Sozialdemokraten im Bundestag?
Ein grausam geschriebener Text, der aber mit wertvollen Informationen gespickt ist. So erfährt man z.B., daß der gesetzlichen Rente 700 Milliarden Euro geklaut wurden. Wäre die Rente nicht sicher, dann wäre die Zerstörung der Rente nicht so aufwändig.
Götz Eisenberg: Hunger nach Sinn
- tp: Jens Berger: Die schwäbische Hausfrau als Kardinalfehler deutschen Denkens · Angela Merkels wirtschaftspolitisches Leitbild führt uns mit Vollgas in die Sackgasse
- ZEIT: Schöne Waffen für Athen · Fregatten, Panzer und U-Boote: An Griechenlands Militär geht jedes Sparpaket vorbei. Und Deutschland profitiert davon.
Punk Economics: Lesson 1
- [VIDEO] derStandard.at: FS-Misik: Linker Quatsch
- Wirtschaft und Gesellschaft: Söder, Sommer, Rürup – irgendwie gehören sie zusammen und helfen, sicherlich anders als von ihnen gedacht, ein Stück weit die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa zu verstehen
- jW: Grünes Bio-Siegel · Was »Stuttgart 21« lehrt
Flassbecks „Zehn Mythen der Krise“ – ein Kippbild zur herrschenden Lehre
- tp: "Islands Häresie stellt einen Test der ökonomischen Doktrin da" · Island erholt sich von der Krise - auch weil es sich weigerte, die Bankenschulden zu sozialisieren, und mehr Demokratie zugelassen hat. Nun stellt sich der IWF hinter Island
- NZZ: Die Illusion der Statistiker · Seit einem Jahrzehnt vermessen die Pisa-Studien den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern. Die statistische Methode beansprucht Exaktheit, entzieht sich aber dem wissenschaftlichen Diskurs. Entstanden ist eine selbstreferenzielle Testindustrie mit Hunderten Millionen Franken Umsatz. Nationale Bildungstraditionen werden zerstört, weil die Statistik alles über den Kamm der Messbarkeit scheren muss.
Business
- Blätter: Guttenberg oder der „Sieg der Wissenschaft“?
- Spiegel: Jakob Augstein: Das Grundgesetz ist links
- [VIDEO] kontext-tv: Letzte Ausfahrt EZB: Wie der Eurocrash noch aufzuhalten ist
Erschreckendes und zugleich Ermutigendes über Margret Thatcher
Friederike Spiecker: Welche Verantwortung kommt der Lohnpolitik bei der Lösung der Euro-Krise zu?
Gert Heidenreich: Wir sind Kultur. Über geistige Ernährung
- [MUSIK]
Pelican — Autumn into Summer
- attac: Public Private Partnership – die Bilanz nach zwölf Jahren ist katastrophal
Das Argument "Wenn es im Ausland immer schief geht, muss es in Deutschland gut gehen." klingt also nicht nur dumm, sondern scheint auch dumm zu sein…
- Handelsblatt: Die Mär von den faulen Ausländern · Viele Menschen sind überzeugt: Zuwanderer wollen nur den Sozialstaat ausnutzen. Eine neue Studie widerspricht der Stammtischeparole deutlich. Migranten wollen arbeiten.
- SZ: Gerd Bosbach: Warum wir positiv in die Zukunft blicken können · Die Deutschen sterben aus, die Rente ist nicht sicher: Mit solch düsteren Ausblicken machen Politik und Wirtschaft den Menschen Angst – und rechtfertigen soziale Einschnitte in der Gegenwart. Wir sollten kritischer mit den Zukunftsprognosen umgehen, die uns da vorgelegt werden. Das zeigt auch ein Blick in die Vergangenheit.
Verblüffend ist, wie leicht die offizielle Propaganda eigentlich zu durchschauen ist: Mehr an Weniger verteilen = der Einzelne bekommt weniger…
- FTD: Merkel versucht sich im Neusprech
"[…] Merkel deutet hier einen Begriff um, um den Denkspielraum der Öffentlichkeit zu reduzieren. […]"
Jahrbuch 2011 - Einleitung (PDF)
- Heiner Flassbeck: Am deutschen Wesen… (PDF)
| Rückblick: Einige Links aus 2010 |
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- John Pilger: 2010: Willkommen in Orwells Welt
"Spalte und herrsche" ist das beste Herrschaftsinstrument
- taz: Zu links, um deutsch zu sein
Die seltsamen „Bevölkerungs-Prognosen“ des Statistischen Bundesamtes
Die aktuelle Bevölkerungszahl hat eine geschätzte Ungenauigkeit von 4 Millionen, aber die Bevölkerungszahl des Jahres 2050 ist auf 1000 genau "bekannt".
Georg Schramm :: gewollte Volksverblödung - Zukunft für Wachstum!
Genialer Nebensatz: "[…] da waren ja auch damals Unschuldige darunter. […]" Das impliziert die Binsenweisheit, daß es mit den Weltfinanztechnokraten auch Schuldige erwischt hat. Was ja der westlichen Moral zufolge Kollateralschäden rechtfertigt.
- Arno Klönne: Postdemokratie
Die Bundeszentrale für Politische Bildung gibt als Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament eine Art Zeitschrift unter dem Titel Aus Politik und Zeitgeschichte heraus. Die Beiträge darin sind in gehobener Wissenschaftssprache gehalten, die Gefahr, daß sie beim Empfängerkreis Aufregung verursachen könnten, ist dementsprechend gering. Aber mitunter ist darin Brisantes zu lesen. So in Heft 2–3/10 in einem Text von Claudia Ritzi und Gary S. Schaal, beide politologisch an der Hamburger Universität der Bundeswehr tätig. Einem Untersuchungskonzept von Colin Crouch folgend beschreiben Ritzi und Schaal, wie sich »politische Führung« in den Staaten des Westens zur »Postdemokratie« hin entwickelt: »Auf der formal-institutionellen Ebene bleiben demokratische Prozeduren erhalten, so daß der Blick von außen, ohne Kenntnis des internen Prozesses, sie für normativ intakt halten würde, das entspricht jedoch nicht der Realität, da sie massiv an Bedeutung für die demokratische Entscheidung verloren haben.« Parteipolitik und Wahlkämpfe seien zunehmend von »Inhalten, die später Regierungspolitik programmieren sollen, befreit«. Politische Weichenstellungen würden immer mehr von der »Firma« vorgenommen, worunter die Autoren das feste Bündnis von »politischen und ökonomischen Eliten« verstehen. In marktwirtschaftlichen Begriffen gedeutet, handele es sich um einen Schwenk im Politiksystem von der Nachfrage- zur Angebotsorientierung. Die Folge sei, wie Crouch sie schildert, daß »die Bürgerinnnen und Bürger als Demos zwar nicht de jure, aber de facto entmachtet werden«. Mit »exit« oder mit »voice« könnten diese dann regieren – indem sie innerlich aus dem Politiksystem in die Politikverdrossenheit auswandern oder indem sie nicht mehr schweigen, sondern sich mit Protest zu Wort melden.
Eine lesenswerte Lagebeschreibung, die da im Fachjargon geliefert wird. »Postdemokratie« als gesellschaftliche Zukunft? Der Begriff verharmlost. »Post« bedeutet, wie der Lateiner weiß, einen Zustand nach dem Ende des vorhergehenden Zustandes. »Postdemokratie« wäre demnach ein politisches Entscheidungssystem, in dem die Demokratie abgeschafft ist, die Verpackung aber die alte bleibt, damit keine Aufregung entsteht.
- znet: Noam Chomsky: A Farewell to Oscar
- www.antikrieg.com: Der Krieg gegen den Terror: erinnert sich noch jemand?
- Handelsblatt: Die Wahrheit über Mindestlöhne
- WOZ: «Belohnungen sind Feinde der Neugier» · Je mehr Wettbewerb, umso besser, haben die Neoliberalen jahrelang erfolgreich verkündet. Ökonomieprofessor Mathias Binswanger zeigt, dass so masslos Leerläufe produziert werden.