startMTBBilderComputerBabylon 5
Linkblog 
eigene Beiträge 
Musik 
Audio 
Archiv 

Homepage von Alexander Richter - Startseite/Blog

Die besten Links
Buchtips
  • Diana Johnstone: Fool's Crusade: Yugoslavia, NATO, and Western Delusions
  • Naomi Klein: The Shock Doctrine
  • Anna Politkowskaja: Tschetschenien. Die Wahrheit über den Krieg

Filmtips
Link-Blog
nur Audio-Beiträgenur Musik

 Das Beste aus 2015   Das Beste aus 2014   Das Beste aus 2013   Das Beste aus 2012   Das Beste aus 2011 
  • YouTubeRentenangst (5 Teile)
    Die Renten- und Demografie-Debatte ist ein Paradebeispiel für gelungene Meinungsmache. Jeder Versicherungsvertreter weiß: Angst ist das beste Mittel um Vertragsabschlüsse durchzudrücken. Jeder von Werbeeinnahmen lebende Medienmensch weiß: Angst ist das beste Mittel um Aufmerksamkeit zu produzieren. Deswegen ist die Rentenkampagne der Versicherungswirtschaft ein Selbstläufer, der auch dann noch funktioniert, wenn einige seiner Ex-Protagonisten schon wieder zurückrudern, um ihre wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zu retten. 2 Rentenlügen im Detail:
    • Lüge 1: Der Rentneranteil steigt plötzlich an. Ein Erwerbstätiger muß immer mehr Rentner durchfüttern.
      • Die Wirklichkeit: Der Rentneranteil steigt schon seit 150 Jahren an, aber die Produktivität wächst schneller. Deswegen muß ein Erwerbstätiger immer weniger Lohnanteil für Rentner aufwenden. (Vorausgesetzt, die Lohnentwicklung wird zur Abwechslung wieder an die Produktivitätsentwicklung angekoppelt)
    • Lüge 2: Die umlagefinanzierte Rente ist unsicher, aber anlagebasierte Versicherungsprodukte sind krisenfest.
      • Die Wirklichkeit: In der bisherigen Geschichte ist immer das genaue Gegenteil passiert. Der zentralstaatlich verordnete Generationenvertrag ist sicherer und effizienter, ob es Einem nun gefällt oder nicht. Die staatliche Rente durch Sozialhilfe zu ersetzen und Steuergelder zur Förderung des Verkaufs von Versicherungsramsch an Besserverdiener zu verbraten ist einfach nur destruktiver Schwachsinn.
  • www.nachdenkseiten.de„Alle Errungenschaften der Nachkriegszeit stehen zur Disposition“
  • spon: Mindestlöhne vernichten Arbeitsplätze — stimmt's?
    Erstaunlich sachlich und ideologiefrei.
  • fr-online: „Ich wäre glücklich, könnte ich mehr Steuern zahlen“ · Die britische Gesundheitsforscherin Kate Pickett hat ein altes Dogma der Ökonomen geknackt. Sie wies nach, dass zu viel Ungleichheit nicht anspornt zu mehr Leistung, sondern allen schadet — auch den Reichen.
 Das Beste aus 2010 
  • John Pilger: 2010: Willkommen in Orwells Welt
    "Spalte und herrsche" ist das beste Herrschaftsinstrument
  • taz: Zu links, um deutsch zu sein
  • www.nachdenkseiten.deDie seltsamen „Bevölkerungs-Prognosen“ des Statistischen Bundesamtes
    Die aktuelle Bevölkerungszahl hat eine geschätzte Ungenauigkeit von 4 Millionen, aber die Bevölkerungszahl des Jahres 2050 ist auf 1000 genau "bekannt".
  • YouTubeGeorg Schramm :: gewollte Volksverblödung - Zukunft für Wachstum!
    Genialer Nebensatz: "[…] da waren ja auch damals Unschuldige darunter. […]" Das impliziert die Binsenweisheit, daß es mit den Weltfinanztechnokraten auch Schuldige erwischt hat. Was ja der westlichen Moral zufolge Kollateralschäden rechtfertigt.
  • Arno Klönne: Postdemokratie
    Die Bundeszentrale für Politische Bildung gibt als Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament eine Art Zeitschrift unter dem Titel Aus Politik und Zeitgeschichte heraus. Die Beiträge darin sind in gehobener Wissenschaftssprache gehalten, die Gefahr, daß sie beim Empfängerkreis Aufregung verursachen könnten, ist dementsprechend gering. Aber mitunter ist darin Brisantes zu lesen. So in Heft 2–3/10 in einem Text von Claudia Ritzi und Gary S. Schaal, beide politologisch an der Hamburger Universität der Bundeswehr tätig. Einem Untersuchungskonzept von Colin Crouch folgend beschreiben Ritzi und Schaal, wie sich »politische Führung« in den Staaten des Westens zur »Postdemokratie« hin entwickelt: »Auf der formal-institutionellen Ebene bleiben demokratische Prozeduren erhalten, so daß der Blick von außen, ohne Kenntnis des internen Prozesses, sie für normativ intakt halten würde, das entspricht jedoch nicht der Realität, da sie massiv an Bedeutung für die demokratische Entscheidung verloren haben.« Parteipolitik und Wahlkämpfe seien zunehmend von »Inhalten, die später Regierungspolitik programmieren sollen, befreit«. Politische Weichenstellungen würden immer mehr von der »Firma« vorgenommen, worunter die Autoren das feste Bündnis von »politischen und ökonomischen Eliten« verstehen. In marktwirtschaftlichen Begriffen gedeutet, handele es sich um einen Schwenk im Politiksystem von der Nachfrage- zur Angebotsorientierung. Die Folge sei, wie Crouch sie schildert, daß »die Bürgerinnnen und Bürger als Demos zwar nicht de jure, aber de facto entmachtet werden«. Mit »exit« oder mit »voice« könnten diese dann regieren – indem sie innerlich aus dem Politiksystem in die Politikverdrossenheit auswandern oder indem sie nicht mehr schweigen, sondern sich mit Protest zu Wort melden.

    Eine lesenswerte Lagebeschreibung, die da im Fachjargon geliefert wird. »Postdemokratie« als gesellschaftliche Zukunft? Der Begriff verharmlost. »Post« bedeutet, wie der Lateiner weiß, einen Zustand nach dem Ende des vorhergehenden Zustandes. »Postdemokratie« wäre demnach ein politisches Entscheidungssystem, in dem die Demokratie abgeschafft ist, die Verpackung aber die alte bleibt, damit keine Aufregung entsteht.
  • znet: Noam Chomsky: A Farewell to Oscar
  • www.antikrieg.com: Der Krieg gegen den Terror: erinnert sich noch jemand?
  • Handelsblatt: Die Wahrheit über Mindestlöhne
  • WOZ: «Belohnungen sind Feinde der Neugier» · Je mehr Wettbewerb, umso besser, haben die Neoliberalen jahrelang erfolgreich verkündet. Ökonomieprofessor Mathias Binswanger zeigt, dass so masslos Leerläufe produziert werden.
 2017 
 September   August   Juli   Juni   Mai   April   März   Februar   Januar   2016