18. Dezember: Sterne


" Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!" Jesaja 60,1

Wir legen ein kleines Fernrohr (aus Pappe gebastelt) in ein Tuch gewickelt auf den Tisch. Drumherum liegen viele kleine Sterne.
Wir sehen sie uns an und sprechen darüber , daß schon immer Menschen genau wissen wollten wieviele Sterne es gibt, wie sie aussehen.... Dann fühlen wir unter das Tuch.

Wir erzählen:
In einem fernen Land gibt es einen weisen Forscher. Der hat schon sehr viele Bücher gelesen. Er beobachtet jede Nacht die Sterne und zeichnet auf, was er sieht. Er vergleicht auch mit anderen Zeichnungen von anderen Forschern. Dann macht er sich viele Gedanken über das was er sieht. Es hat sich manchmal ein Stern verändert oder er entdeckt einen, den er noch nie gesehen hat oder über den auch ein anderer noch nichts geschrieben hat. Er ist sehr da am Himmel geschieht. Er glaubt auch das alles, was am Himmel geschieht etwas zu bedeuten hat. Die Götter an die er glaubt wollen ihm mit den Sternen etwa sagen. Zum Beispiel, daß bald ein Unglück geschieht oder ein Krieg gewonnen werden kann. Es ist sehr schwierig die Sterne richtig zu verstehen, deshalb muß er sehr viel studieren und nachdenken. Heute ist er besonders nachdenklich. Heute Nacht hat er etwas gesehen, das ist so sonderbar, so großartig, daß er es noch gar nicht begreifen kann. Er weiß noch nicht, genau, was das zu bedeuten hat. Heute Nacht hat er einen riesengroßen Stern gesehen. Einen neuen Stern, der so hell leuchtet, daß er alle anderen Sterne überstrahlt. Immer wieder hat er durch sein Fernrohr gesehen um den Stern genau zu betrachten. Er hat gesehen, daß der Stern sich bewegt. Er bewegt sich so deutlich, daß er aussieht, als hätte er einen Schweif. Schön war das! Einfach wunderschön! Er ist noch ganz aufgeregt. Heute früh hat er gleich nach seinen beiden Kollegen geschickt, um sich mit ihnen zu beraten. Aber jetzt muß er sich erst mal etwas ausruhen und vielleicht dabei in einer der alten Schriften studieren, was der Stern bedeuten könnte.

Wir stellen das Fernrohr auf einem Hügel am Rande der Krippe auf. Den Hügel kann man aus zerknüllten Papier und einem brunen Tuch gestalten. Wenn geeignet können wir auch den Stein vom 3.Dezember nehmen.