20.Dezember: Geschenke


Wir wickeln in Geschenkpapier die Geschenke der heiligen drei Könige. Gold, Weihrauch, Myrrhe. Wer für die Krippenfiguren diese Geschenke lose hat, sollt diese nehmen. Sonst ist es schön echten Weihrauch zu nehmen. Für die anderen Geschenke, kann man etwas basteln. Myrrhe ist auch ein Räucherwerk.
Wir sprechen über die Päckchen.


Für wen sind sie wohl? Wenn jemand Geburtstag hat, wenn man einen Besuch macht, bringt man Geschenke mit. Reiche Leute schenken teure Sachen. Für besondere Leute muß man auch etwas besonderes bringen. Das Geschenk muß passen.


Am nächsten Abend, als die Sterne zu leuchten anfingen, trafen sich die drei weisen Männer. Sie waren schwer aufgepackt. Der helle, neue Stern, war auch schon zu sehen und setzte seine Wanderung am Himmel fort. "Los, laßt uns ziehen, wir müssen die Dunkelheit der Nacht ausnutzen, damit wir mit dem Stern Schritt halten können." "Habt ihr denn für den großen König Geschenke mit?" Fragt plötzlich einer. "Aber sicher doch, was denkst denn du? Ich habe ihm Gold aus meiner Schatzkammer mitgenommen. Das ist überall etwas wert." "Ich habe ihm etwas besonderes mitgenommen: ein Gefäß wertvoller Myrrhe. Das ist heilkräftig und vertreibt allerlei Krankheiten." sagt ein anderer. "Ich habe ihm etwas mitgenommen, was den Raum mit Wohlgeruch füllt und die bösen Gedanken und Geister der Sorge vertreibt. Weihrauch. Es ist das Edelste unter den Räucherwerken und stimmt die Gottheiten gnädig." "Wenn er aber doch selbst eine Gottheit ist. Ein Herrscher der ganzen Welt, und das ist er bestimmt, wenn ihm ein solcher Stern aufgeht, dann braucht er kein Räucherwerk, um die Gottheiten gnädig zu stimmen." wirft ein anderer ein. "Da hast du vielleicht recht. Aber was soll ich ihm sonst bringen, als das Edelste, was ich habe. Ich weiß auch, daß ich nicht reich und groß genug bin einem mächtigen Herrscher Geschenke zu bringen, aber ich denke doch er wird erkennen, daß ich ihm Verehrung entgegen bringen will und wird es annehmen.". "Nun, dann laßt uns endlich ziehen. Ich bin ja sehr gespannt in welchem Palast wir ihn finden werden." "Wenn wir ihn finden!" Und so machten sich die weisen Herren auf ihre lange Reise um einen neugeborenen König zu verehren.

Wir legen die Geschenke zu den Weisen, oder hängen sie ihnen um.