8. Dezember: Esel
Wir stellen einen Esel, der in der Größe zu Maria
und Josef passt hin. Wir betrachten ihn und überlegen miteinander
was wir alles machen würden, wenn wir einen Esel hätten.
Gestern haben wir gehört, daß Maria und Josef eine lange Reise machen mußten. Wir wissen nicht, ob Maria so lange laufen mußte, oder ob sie wenigstens reiten durfte. Zu allen Zeiten hatten die Menschen viel Mitleid mit ihr, so daß sie immer gehofft haben Maria hätte wenigstens einen Esel zum reiten gehabt. Etwas später ist Josef mit seiner kleinen Familie und einem Esel vor einem bösen König geflohen. Da hatte er einen Esel. Auch Jesus ist später, als er groß war auf einem Esel in eine große Stadt hineingeritten, sie hieß Jerusalem. Dieses Lied hat mir deshalb besonders gut gefallen:
Die Legende vom Esel
Ein Esel mußt es sein, i-a, ein Esel ganz allein, i-a,
der hat in schweren Tagen Maria einst getragen.
Der Weg war weit und unbequem von Nazareth nach Bethlehem,
damit dort in der Nacht das Kind zur Welt gebracht. I-a!
Ein Esel mußt es sein, i-a, ein Esel
ganz allein, i-a,
der hat in schweren Tagen das Gotteskind getragen.
Der Weg war weit und unbequem. Sie flüchteten aus Bethlehem,
damit, das wißt ihr ja, dem Kind kein Leid geschah. I-a!
Ein Esel mußt es sein, i-a, ein Esel
ganz allein, i-a-
der hat in schweren Tagen den König selbst getragen.
Die Straßen eng und unbequem. Er trug ihn durch Jerusalem,
damit, wie ihr ja wißt, ein jeder ihn begrüßt.
I-a.
Ein Esel mußt es sein, i-a, ein Esel
ganz allein, i-a,
der hat in schweren Tagen so vieles still ertragen.
und seht ihr einen Esel stehn, dann könnt ihr ruhig zu ihm
gehn.
Und streichelt ihr ihn ,ja, dann sagt er leis; "I-a!".
I-a!
(Text: Rolf Krenzer )
Wir stellen den Esel zu Maria und Josef.