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Forschung
Das Syndrom wurde erstmals 1964 von den Kinderärzten Shwachman,
Diamond, Oski und Khaw beschrieben. Bei SDS handelt es sich um eine
vielschichtige Erkrankung, von der die Bauchspeicheldrüse, das
Knochenmark und das Skelett, aber auch andere Organe betroffen sein
können.
In der frühen
Kindheit sind die ersten Symptome fettige, faul riechende Stühle und
Gedeihstörungen. Die Bauchspeicheldrüse kann die zum Fettabbau
wichtigen Enzyme nicht bilden. In der Folge sind die Patienten nicht
in der Lage, ihre Nahrung richtig zu verdauen.
Das Knochenmark bildet unter
Umständen nicht alle Blutzellen in ausreichender Zahl, insbesondere
nicht die für die Infektabwehr so wichtigen neutrophilen
Granulozyten.
Die Kinder sind in der Regel
zu klein und leicht für ihr Alter und weisen oft auch Veränderungen
an den Skelettknochen auf. Ursache für das Shwachman-Diamond Syndrom
ist ein verändertes Gen auf Chromosom 7. |
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