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Hier finden Sie Aktionen rund um das Rauchverbot in gaststätten

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Gewonnen!

Korruption lohnt sich doch - für die Tabakindustrie

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Süddeutsche Zeitung Politik Samstag, 2. Dezember 2006

Opposition: „Kniefall vor Zigarettenindustrie”
Es wird kein radikales Rauchverbot in Deutschland geben / Tabak-Lobby zufrieden
Von Moritz Koch und Meite Thiede

Hamburg/Berlin – Während die Tabak-Lobby auf den Kompromiss der großen Koalition zum Nichtraucherschutz erfreut reagierte, sprachen Abgeordnete der Opposition von einem „Kniefall vor der Zigarettenindustrie”. Die Grünen-Politiker Ulrike Höfken, Harald Trepe und Biggi Bender beklagten den fahrlässigen Umgang mit der Gesundheit der Gastronomieangestellten. Deutschland bleibe mit der Neuregelung weit hinter dem europäischen Standard des Nichtraucherschutzes zurück. Für die Linksfraktion erklärte die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Martina Bunge, die Union habe der „Tabaklobby eine breite Schneise geschlagen”.

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Süddeutsche Zeitung Wissen Donnerstag, 30. November 2006

Weniger Rauchen hilft nicht
Nur vollständige Abstinenz senkt das Krankheitsrisiko

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aus Süddeutsche Zeitung Wissen Dienstag, 5. Dezember 2006

Müll in der Kippe
Interview mit Wissenschaftshistoriker Robert Proctor über Polonium und andere Gifte in Zigaretten

.....Proctor: Genauso wie kaum jemand weiß, was sonst noch für Müll im Tabak ist und was der im Körper bewirkt. Wie viele Leute wissen zum Beispiel, dass Tabak Blasen- und Brustkrebs verursachen kann? Wie viele wissen, dass Rauchen die führende Ursache für Erblindungen ist, oder dass Filter Weichmacher in den Lungen freisetzen? Wer wusste schon, dass Filter der Marke Kent Millionen Fasern von Crocidolite-Asbest enthielten? Die Tabakindustrie redet sich immer auf Allgemeinwissen heraus, dabei müssen wir eher allgemeines Unwissen konstatieren. Die Tabakindustrie hat die Realität dieser Leiden immer bestritten, oder verlangt, dass mehr geforscht wird. Das ist reine Ablenkungsforschung. Wir untersuchen in Stanford inzwischen, wie Unwissen hergestellt wird. Es ist eine Kunst – wir nennen sie Agnotologie.

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*Alle Artikel aus der Süddeutschen Zeitung sind über unser Archiv einzusehen

Qualm und Beschwichtigung
Sponsoring, die sanfte Korruption

Sponsoring nennt sich diese Form der Korruption oft. Die Zigarettenindustrie versucht, ihr Image als Förderer von Kunst und Kultur und als verantwortungsbewußte Unternehmen aufzupolieren.

Damit hat sie bei politischen Entscheidungsträgern, angesehenen Wissenschaftlern und Organisationen, die eigentlich für Prävention stehen, mehr Erfolg, als man so gemeinhin glaubt.

So gelingt es erstaunlich gut, ernsthafte Beeinträchtigungen für den Absatz an Zigaretten zu verhindern. Warum kann man in Irland seit bald drei Jahren in jeder öffentlichen Kneipe rauchfrei atmen und warum ist das im gesundheitsbewußten Deutschland nicht möglich?
Wer verhindert dies - und wie?

Und wer wehrt sich dagegen?

Hier gibts ein paar Funde zum Nachlesen:

Wollen auch Sie klarstellen, dass Sie nicht bestechlich sind? Hier finden Sie Möglichkeiten.

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Gegen Sponsoring durch die Tabakindustrie - eine Dokumentation zum Weltnichtrauchertag hier

Welche Projekte werden medienwirksam von Takabkonzernen unterstützt,?
Zweifelhafte "Rauch-Prävention" bei Kindern und Jugendlichen
(Cool Kids can wait oder
"Raucher haben Kontakt"
(Plakate hier) Unglaublich:
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, eine hochangesehene Institution, hat diese Plakatserie verbreitet)
Die sensible Phase für den Beginn einer Raucherkarriere liegt zwischen 12 und 16 Jahren.

welche Politiker werden ins Boot der Umsatzinteressen gezogen?

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Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) verabschiedet Ethikkodex
Kein Sponsoring durch die Tabakindustrie

[10.11.2005/pk] Es ist noch nicht lange her, dass die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe in die Schlagzeilen geraten war. Sie löste diese offensichtliche Interessenkollision durch ihren Rücktritt in . Denn unter dem Deckmantel der wohltätigen Körber-Stiftung verbirgt sich ein Unternehmen der Tabakindustrie.

(So wird schon seit Jahren der Einfluss der äußerst finanzkräftigen Tabakindustrie auf Gesundheitsorganisationen und Forschungseinrichtungen, aber auch auf Bundesregierung und Politik kritisch beobachtet.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist die erste Forschungseinrichtung in Deutschland, die nun der moralisch äußerst zweifelhaften Einflussnahme durch die Tabakmultis ein Ende setzt. Der Stiftungsvorstand hat zusammen mit dem wissenschaftlichen Rat einstimmig einen Ethischen Kodex zur Ablehnung von Geldern der Tabakindustrie verabschiedet. Das Krebsforschungszentrum und seine Mitarbeiter werden "jegliche finanziellen Mittel der Tabakindustrie für Forschungsförderung, Gutachterhonorare, Vortragshonorare, Reisekosten, Wissenschafts- und andere Preise ablehnen".

mehr dazu unter http://www.aktiv-rauchfrei.de/article.php?id=935

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Aktuell

Aktiv gegen Passivrauch

Der Bundestag macht zur Zeit keine gute Figur, wenn es um den Schutz vor Passivrauchen geht.
Die CDU/CSU ist mehrheitlich gegen Nichtraucherschutz. Dabei gibt es auch dort etliche Befürworter, die aber von der Parteispitze gedrängt werden, keiner rauchfreien Gastronomie zuzustimmen.
Bei der SPD gibt es über die Hälfte Befürworter, die Grünen stimmen geschlossen dafür, die Linken mit großer Mehrheit.
Die FDP ist dagegen, nach dem Motto „freier Rauch für freie Bürger“.

Wir haben es in der Hand durch Mails, Briefe, Anrufe oder Besuche der Abgeordnetensprechstunden, den Bundestagsabgeordneten unseren Standpunkt dazulegen, daß die Gastronomie wie in etlichen europäischen und außereuropäischen Ländern rauchfrei sein muß.
Weitere Infos unter http://ve.to/

hier auch Adressen der Münchner Bundestagabgeordneten

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Aktuell

Petition - bis 9. November haben 1300 Personen mitgezeichnet

- Die Online Petition Stärkerer Schutz von Nichtrauchern auf der Seite des Bundestages:

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=281

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Aus der Tabakzeitung DTZ

Argumentationshilfen für den Fachhandel
MAINZ (DTZ/kes). Das Netzwerk Mittelständischer Unternehmen der Tabakwirtschaft (MUT) ist unermüdlich: Nach der Informationskampagne in Form einer Flaschenpost (DTZ berichtete) fordert MUT den Fachhandel um Mithilfe auf.

„Die Händler sollen ihre
regionalen und kommunalen Politiker oder Persönlichkeiten mit politischem Einfluss auffordern Einfluss zu nehmen für die Umsetzung der alten EU-Richtlinie“, sagt Hans-Jürgen Dersche, Geschäftsführer der MUT-Gruppe im Gespräch mit DTZ.

Mit dieser könne man leben. „Wir möchten die Begriffe Sucht und Genuss trennen.“ Als Argumentationshilfe für jeden Bereich (z.B. Filialist oder Einzelunternehmer) liegen drei Standardbriefe vor, die bei MUT (E-Mail: mut@hjdersche.de) oder DTZ angefordert werde können. Ziel sei es
die jetzige Bundesregierung zu überzeugen, die ursprüngliche Tabakwerberichtlinie umzusetzen.

In erster Linie unterstütze MUT die freie Verbreitung von Produktinformationen an die Zielgruppe Raucher. Das sei mit
einem restriktiv formulierten Werbeverbot nicht mehr möglich, glaubt Dersche. Darüber hinaus „geht es uns auch um die Freiheit des Internet und den Versandhandel mit Tabakprodukten, wie Zigarren und Pfeifentabaken.“

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Mit Charme und zweifelhaften Argumenten
- Ilona Luttmann vertritt den Konzern British American Tobacco und verteidigt die umstrittenen Produkte der Tabakindustrie
Süddeutsche zeitung vom 28. Sept. 2006 - SZ Wirtschaft

Der Artikel ist über unser Archiv einsehbar

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Historische Chance verpaßt

Über 140 Abgeordnete haben ein absolutes Rauchverbot in allen bars und Restaurants beantragt. Aber geklappt hat es nicht.

Video vom NDR
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,SPM2362_VID3181782,00.html

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Na, wer sponsort denn sowas?

Vertrauen. Verlässlichkeit. Verantwortung.
Die neue Sehnsucht der Deutschen nach Sinn und Sicherheit.

Das vielfach beklagte Jammern über Werte- und Orientierungsverluste, haltlose Kinder und ratlose Eltern hat in Deutschland bald ein Ende. Die Bundesbürger richten sich wieder auf verbindliche Spiel- und Verhaltensregeln ein und erwarten mehr werteorientierte Erziehungsziele und Gebote. Als wichtigste Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft gilt die mehrheitliche Aufforderung der Bevölkerung, die Kinder zu „dauerhaften Bindungen zu ermutigen“ (54%) und zugleich für ein „verlässliches soziales Netz“ von Nachbarn und Freunden Sorge zu tragen (53%). Vor dem Hintergrund wachsender sozialer Probleme geben ebenso viele Bundesbürger als notwendige Lebensregel für die Zukunft aus: „Hilf anderen, damit auch dir geholfen wird“ (53%). Dies geht aus einer neuen Studie des BAT Freizeit-Forschungsinstituts hervor, die Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen (CDU) gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen Leiter des Instituts Prof. Dr. Horst W. Opaschowski heute in Berlin vorstellte. 2.000 Personen ab 14 Jahren wurden nach ihren Erziehungszielen und Werteorientierungen gefragt. Die Studie „Das Moses-Prinzip. Die 10 Gebote des 21. Jahrhunderts“ erscheint jetzt im Buchhandel (Gütersloher Verlags-haus).
 
PROSOZIALE WERTE: VON DER BELIEBIGKEIT ZUR BESTÄNDIGKEIT.
EHRLICHKEIT IST DIE WICHTIGSTE TUGEND DER DEUTSCHEN
....
„Statt Werteverfall kündigt sich ein neuer Zeitgeist an: Selbstdisziplin steht der Selbstverwirklichung nicht mehr im Wege.“

u.s.w. u.s.w. 

wer BAT ist, erfahren Sie ganz unten auf dieser Seite.

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Die taz vom 22.9.2006 über
Tabaklobbyist(inn)en und Krebsforscher(innen)

Auf der Kippe

AUS BERLIN UND HEIDELBERG
GEORG LÖWISCH

.....Sie kämpfen. Andrea Winkhardt für eine Light-Version des Nichtraucherschutzes, Martina Pötschke-Langer für die Nichtrauchergesellschaft. Es geht um Milliarden, um die Zukunft einer Branche, um Leben und Tod. Dabei ist es nur ein Nebenschauplatz. ......

http://www.taz.de/pt/2006/09/22/a0163.1/textdruck

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Neu im Kino ab 31.8.2006 — Thank you for Smoking

Rauchen gefährdet die Gesundheit? Alles gelogen! Nick Naylor, Pressesprecher von Big Tobacco und Tabaklobbyist, will durch ein kongeniales Medien-Konzept das Image von Zigaretten aufpolieren - sehr zum Unmut des erklärten Anti-Tabak-Senators Finistirre
 
Der Held des Films ist Nick Naylor (AARON ECKHART), oberster Pressesprecher von Big Tobacco, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, die Rechte der Raucher und Zigarettenhersteller in der heutigen neo-puritanischen Welt zu verteidigen.
Auf seinem Kreuzzug stellt er sich Gesundheitsfanatikern, die Tabak verbieten lassen wollen, und dem Senator (WILLIAM H. MACY), der Warnhinweise und Giftaufkleber auf den Zigarettenpackungen anbringen lassen möchte. Nick startet eine großangelegte PR-Offensive, spielt in Fernsehtalkshows das Gesundheitsrisiko, das Rauchen mit sich bringt, herunter und engagiert sogar einen einflussreichen Hollywood-Agenten, der dafür sorgen soll, dass das Rauchen auch in Filmen positiv promotet wird.
Sein neugewonnener schlechter Ruf bringt Nick ungeahnte Aufmerksamkeit ein. Nicht nur der Oberboss der Tabakindustrie (ROBERT DUVALL) beobachtet sein Handeln, Nicks Arbeit hat auch eine einflussreiche Journalistin (KATIE HOLMES) auf die Spur gelockt. Nick rechtfertigt seine Arbeit damit, dass er nun mal Geld verdienen muss, um seine Hypothek abzuzahlen, aber der prüfende Blick seiner Sohnes (CAMERON BRIGHT) und eine ziemlich reale Todesdrohung könnten ihn dazu zwingen, anders zu denken...
 
http://www.thankyouforsmoking.de/

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Fachgespräch "Passivrauchen - Herausforderung für Verbraucher- und Gesundheitspolitik"
der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am 18. September 2006 von 14.00 bis 17.00 Uhr

Hier finden sie die Position der Grünen:

http://www.gruene-bundestag.de/cms/soziales_gesundheit/dok/139/139083.htm

Und das Eckpunktepapier vom 27. Juni 2006

http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/137/137549.pdf

Falls eine Dokumentation erscheint, finden Sie den Link demnächst hier

I http://www.gruene-bundestag.de

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Passivrauchen – Tabaklobby stärker als die Politik?

Kontraste: Sendung vom 5. Januar

Neue Studien belegen: Passivrauchen bringt mehr als 3 000 Deutschen im Jahr den Tod. Vor allem Kinder sind durch das Passivrauchen gefährdet. Experten fordern jetzt umfassende Rauchverbote. Doch in Deutschland bleiben die Politiker untätig. Sie setzen lieber auf Freiwilligkeit: Gastronomen beispielsweise sollen freiwillig Nichtraucherzonen einrichten. Doch nach rauchfreien Restaurants sucht man hierzulande vergeblich. Andere EU-Länder haben schon längst ein Rauchverbot durchgesetzt – mit Erfolg. Hat die Tabaklobby die deutsche Politik fest im Griff? Chris Humbs hat nachgefragt.

http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3592383.html

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Stets aktuell

Gegen Sponsoring durch Tabakindustrie!

Ich nehme keinerlei Gelder von der Tabakindustrie entgegen.

Ich habe für das Zurückweisen von Sponsoring der Tabakindustrie gute Gründe: Das Image der Tabakkonzerne ist durch die gesundheitlichen Folgen des Konsums ihrer Produkte mit Recht weltweit in Misskredit geraten. Ich möchte keinen Beitrag dazu leisten, das Image der Tabakkonzerne aufzubessern.

http://www.forum-rauchfrei.de/kodex.htm

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Initiative gegen Sponsoring durch die Tabakindustrie

In einer Meldung der Deutschen Tabak-Zeitung wird der Eindruck erweckt, die British American Tobacco unterstütze das Modellprojekt Rauchfreie Krankenhäuser.

Sowohl das Europäische als auch das Deutsche Netz Rauchfreier Krankenhäuser lehnen jede Unterstützung von der Tabakindustrie ab und wir bitten Sie um die Veröffentlichung der Pressemeldung.

Das Deutsche Netz Rauchfreier Krankenhäuser gehört der Initiative gegen Sponsoring durch die Tabakindustrie an. mehr

Christa Rustler
Deutsches Netz Rauchfreie Krankenhäuser
Saarbrücker Strasse 20/21, 10405 Berlin
Tel: (+49) 030-817 98 58 20
Fax: (+49) 030-817 98 58 29
E-Mail: rustler@dngfk.de
Internet: www.rauchfreie-krankenhaeuser.de

Den aktuellen Newsletter (76kB) und Infoletter (38 kB)erhalten Sie unter
http://www.rauchfreie-krankenhaeuser.de/files/16/DNRfK_Newsletter_2-2006.pdf

http://www.rauchfreie-krankenhaeuser.de/files/223/DNRfK_Infoletter_5-2006.pdf

Ein Projekt des Deutschen Netzes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser DNGfK.

Gefördert über das Bundesministerium für Gesundheit und die EU.

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Korruption
Tabakindustrie soll Wissenschaftler bestochen haben

Die Tabakindustrie soll nach Darstellung einer internationalen Forschergruppe über Jahre hinweg mehr als 60 namhaften deutschen Wissenschaftlern Geld gegeben haben, um die Gefahren des Rauchens zu verschleiern.

Diese Ergebnisse berichtete die Gruppe um Thilo Grüning vom Royal Free Hospital in London. Die Forscher um Grüning hatten zahlreiche interne Dokumente von Tabakfirmen analysiert. Ihre Untersuchung wirft den deutschen Forschern und der Tabakindustrie vor, als Gegenleistung für Forschungsgelder und großzügige Honorare seien wissenschaftliche Erkenntnisse "unterdrückt", "abgeschwächt" und "manipuliert" worden.

Artikel aus "Stern" 5. Dez. 2005

http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Korruption-Tabakindustrie-Wissenschaftler/550985.html

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Deutsche Spitzenforscher als Werbeträger der Zigarettenindustrie

Frau Prof. Hannah Monyer, Herr Prof. Joachim Ullrich, Herr Dr. Robert Moshammer, Herr Prof. Bernhard Rieger, Herr Dr. Gerrit Luinstra und Herr Prof. Thomas Carell haben viel geforscht. Sie haben so viel und so gut geforscht, dass sie dafür am 26. Juli 2006 einen Preis bekommen - von der Philip Morris Stiftung.

Doch auf Seiten des wissenschaftlichen Nachwuchses regt sich Widerstand. So fordert das bundesweite Netzwerk Rauchfrei Studieren angesichts der verheerenden Folgen der Produkte des Zigarettenkonzerns und anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai in einem offenen Brief die diesjährigen PreisträgerInnen auf, den Preis abzulehnen..... mehr dazu

http://www.pro-rauchfrei.de/

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Deutsche Forscher prostituieren sich für die Zigarettenindustrie
Verleihung des Philip-Morris-Forschungspreises

[26.07.2006/pk] Angesichts knapper Budgets ist es für deutsche Professoren nicht immer leicht, die notwendigen Mittel für ihre Forschungstätigkeiten zusammenzukratzen. Dabei ist es natürlich sinnvoll und legitim, Sponsoren für deren Förderung aufzutreiben. Nicht neu ist allerdings die Erkenntnis, dass neben den gesetzlichen auch ethische Grenzen zu respektieren sind, was auch für die Forschung gilt.

Dennoch geraten Wissenschaftler immer wieder in die Schlagzeilen, weil sie sich diesem Grundsatz nicht unterordnen wollen. Aktuelles Beispiel ist die heute stattfindende Verleihung des Philip-Morris-Forschungspreises. Obwohl hinreichend bekannt ist, dass die exorbitanten Gewinne der Tabakindustrie mit dem Leben und der Gesundheit Hunderttausender erkauft sind, bewerben sich renommierte Forscher aktiv um diesen Preis. Für ein bisschen Ruhm, Ehre und einen Scheck von 25.000,- Euro prostituiert sich die wissenschaftliche Elite für die Zigarettenindustrie, die derartige Kleinbeträge aus der Portokasse bestreitet.

In diesem Jahr haben sich vier Vertreter der Forschungselite als Werbeträger für Philip Morris verkauft. Frau Prof. Hannah Monyer, Herr Prof. Joachim Ullrich, Herr Prof. Bernhard Rieger und Herr Prof. Thomas Carell haben sich unter den Teilnehmenden als Preisträger qualifiziert. Offensichtlich sind sie für die Marketingzwecke des Tabakmultis die am besten geeigneten Schachfiguren. Vielleicht könnten ihre Forschungsergebnisse auch schlichtwegs den Interessen des Zigarettenherstellers im Wege stehen, so dass sie auf diesem Wege gut manipulierbar sind.... [weiterlesen]

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Zusatzstoffe in Zigaretten:

SZ: "Starker Tobak. Krebsforscher: Firmen machen Raucher mit Chemie abhängig"

Mit freundlicher Genehmigung der Süddeutsche Zeitung und der DIZ München GmbH
SZ, 18. März 2005, S. 12

.... 'Die Dokumente belegen, dass die Tabakkonzerne nur einen Zweck verfolgen: Sie wollen, dass die Konsumenten schnon nach wenigen Zigaretten abhängig werden', sagte Martina Pötschke-Langer vom Krebsforschungszentrum. 'Dazu mischen sie bewusst einen beispielslosen Chemicocktail in ihren Rohtabak.'Unverhohlen zielten die Firmen damit auch auf Jugendliche. Denn Zusatzstoffe wie Ammoniak, Harnstoff, Menthol, Zucker oder Kakao machen den Rauch milder.....

http://www.belair-muenchen.de/2005/03/sz-starker-tobak-krebsforscher-firmen.html

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WHO schlägt Alarm — Krebs durch Passivrauchen

21. Juni 2002 | 11:00

Rauchen, vor allem auch Passivrauchen, soll noch gefährlicher sein als bisher schon bekannt. 3000 Studien zusammengefasst. WHO schlägt Alarm.

LONDON (SN, AP).

Tabakrauch ist nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowohl für Raucher als auch Passivraucher noch stärker Krebs erregend als bisher bekannt. Experten der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO erklärten am Donnerstag in London, das Risiko für Tumore, die durch Rauchen verursacht werden, sei höher als bis jetzt angenommen. Neu sei die Erkenntnis, dass auch Magen-, Leber-, Gebärmutterhals-, Gebärmutter-, Nieren- und Nasenstirnhöhlenkrebs vom Rauchen verursacht würden. Und ganz wichtig: Auch Passivrauchen kann Krebs auslösen.

Die Studie, die noch in diesem Jahr vollständig veröffentlicht werden soll, ist die erste derart umfassende seit 1986, die die Forschung über Tabakrauch und Krebs zum Inhalt hat. Dazu führten die Experten die Ergebnisse von mehr als 3000 Studien zusammen, an denen Millionen Menschen beteiligt waren. Daraus konnten sie Schlüsse ziehen, die bei kleiner angelegten Untersuchungen nicht möglich waren. "Wir lernen noch immer, wie schädlich genau das Rauchen von Zigaretten ist", sagte der Vorsitzende des Gremiums, Jonathan Samet. An der Untersuchung waren 29 führende Experten aus zwölf Ländern beteiligt.
Erstmals kam die Krebsagentur der UNO offiziell zu dem Schluss, dass Passivrauchen Krebs verursacht: Auf Grundlage der Einzelstudien der vergangenen 20 bis 30 Jahre erkannten die Forscher an, dass sich durch das Einatmen des Rauchs das Risiko für Lungenkrebs um 20 Prozent erhöht.
"Jetzt fangen wir an zu sehen, was passiert, wenn eine Generation in jungen Jahren zu rauchen anfängt und ihr ganzes Leben lang raucht. Bisher hatten wir nur Momentaufnahmen", sagte Samet, Leiter der Epidemiologie an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore. "Das Gesamtbild ist beunruhigender als das, was wir sahen, als wir nur die Einzelteile hatten."
Weltweit gibt es rund 1,2 Milliarden Raucher. Die Hälfte von ihnen stirbt nach Erkenntnissen der Forscher vorzeitig an Krebs, Herzerkrankungen oder anderen Krankheiten, die auf das Rauchen zurückzuführen sind.
Das beste Vorbeugungsmittel sei, mit dem Rauchen aufzuhören, erklärten die Forscher. Veränderte Inhaltsstoffe der Zigaretten etwa brächten nur geringe positive Effekte. "Wir glauben, dass die Fakten für sich sprechen", erklärte Jerry Rice, Leiter der Abteilung für Krebs erregende Substanzen der WHO-Agentur. "Die effektivste Art, sich einer karzinogenen Substanz nicht auszusetzen ist, sich davon fern zu halten."

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Deutschland bei Zigarettenpolitik erschreckend nachlässig
Deutsche Herzstiftung: Tabakwerbung endlich auch in Deutschland verbieten

Deutschland ist in der Europäischen Union das einzige Land neben Luxemburg, das noch immer kein umfassendes Verbot für Tabakwerbung verhängt hat. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am Mittwoch fordert die Deutsche Herzstiftung deshalb die Bundesregierung auf, eine ehrliche Tabakpolitik zu betreiben und die Bürger vor der immensen Gefahr der Zigarettensucht endlich angemessen zu schützen.

http://www.pro-rauchfrei.de/

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interne Links

Gute Beispiele - Schutz für Nichtraucher, Raucherentwöhnung, Prävention in Schulen

Weitere Links

http://www.alles-ueber-tabak.de/links/links.html

http://www.rauchfreistudieren.de/

http://www.nichtraucherschutz.de/

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/

http://www.rauchopfer.org/

Englischsprachige Seiten

http://www.who.int/topics/smoking/en/

Global Tobacco Control, ::: http://www.globalink.org/

International Union Against Cancer ::: http://www.uicc.org/

Auflösung des Rätsels: BAT = British American Tobacco

Als verantwortlich handelndes Unternehmen ist sich British American Tobacco insbesondere gesundheitlicher Risiken bewusst, die mit dem Konsum seiner Produkte verbunden sind. ...... (Eigenwerbung auf http://www.bat.de/)